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Neue Art der Zwischenmenschlichkeit

Im folgenden Artikel soll es vor allem um die neuen Medien gehen, denn seit dem Leben mit Internet und Smartphones hat sich eine noch nie zuvor dagewesene Online-Kultur gebildet. Doch wie verhält sie sich und was schenkt sie unserem Leben? Es muss schließlich einen Grund geben, weshalb sich kaum jemand noch ein Leben ohne Internetzugang vorstellen kann.

Die schönen und auch praktischen Aspekte werden Ihnen nun vorgestellt.

Zeit vergeuden mit dem Smartphone?

Häufig erwischt man die eine oder oder andere Person, die enttäuscht den Kopf schüttelt, wenn sie Kinder oder Jugendliche isoliert mit einem Handy in der Hand irgendwo sitzen sieht. Man versteht natürlich auch wieso, man könnte seine Zeit ja schließlich auch viel abwechslungsreicher nutzen und Körper und Geist etwas Gutes tun. Und ganz besonders auch eine Pause vom Bildschirm. Doch jetzt kommt es – was, wenn die Person, die am Handy beschäftigt ist, gerade genau damit beschäftigt ist, sich etwas Gutes zu tun?

Das glauben Sie nicht? Dann schauen Sie mal genau hin, was das Smartphone zu bieten hat.

Ein bedeutender Aspekt für jeden, aber besonders für junge Leute, die sich erst noch selbst finden und entwickeln müssen, ist die Kommunikation mit Gleichaltrigen.

Online-Freunde

Gerade in der Pubertät und in der schwierigen Noch-Kind-oder-schon-Erwachsener-Zeit, können Leute mit ähnlichen Problemen eine größere Unterstützung sein, als so manch weiser Erwachsene, der dauernd seine Ratschläge zum „richtigem Leben“ ablässt. Man hat mehr Raum für Ehrlichkeit und steht in ständigem Austausch, der für die eigene Identität recht lehrreich sein kann.

Dass der Kontakt zum täglichen Ritual wird, liegt nicht immer bloß daran, dass er durchs Handy stattfindet, sondern weil die anderen eine Art der Vertrautheit und Geborgenheit geben, die viel einfacher erreichbar ist. Besonders Kinder, deren Eltern wenig Zeit haben, oder die keine Geschwister haben, ist das sehr passend. Die Online-Freunde sind wortwörtlich immer da für einen, direkt in der Hosentasche, wenn sich Kinder und Jugendliche einsam fühlen sollten.

Sie sehen also, dass nicht alle Vertreter der „Handy-Generation“ nur sinnlos Zeit vertreiben wollen, sondern einfache zwischenmenschliche Bedürfnisse befriedigen möchten. Sie wollen sich gehört und verstanden fühlen. Und das kann niemand besser als Gleichgesinnte, mit denen man zusammen reden und sich einander verstehen kann, ohne Verurteilungen und Ermahnungen zu bekommen.